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Das "Ring-Desaster"

Späte Einsicht oder Eingeständnis begangener Fehler? Weder - noch! Zwar beendete die Mainzer Landesregierung  per außerordentlicher Kündigung den Pachtvertrag mit der privaten Nürburgring Automotive GmbH (NAG), aber kündigte gleichzeitig an, damit den Weg zu einer Neuausschreibung freimachen zu wollen. Doch wer wird in ein solches finanzielles Desaster einsteigen, wenn es nicht durch weitere Steuermillionen schmackhaft gemacht wird?

Laut SWR sagte Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD), er sei in den vergangenen Monaten zu der Überzeugung gekommen, dass eine gute Zukunft für den Ring "mit den jetzigen Pächtern nicht möglich" sei.  "Zudem bin ich als Sachwalter für das Land gezwungen, aus dem Umstand, dass die vertraglich vereinbarte Pacht nicht gezahlt wurde, Konsequenzen zu ziehen." Auch alle weiteren relevanten Verträge, insbesondere der Konzessionsvertrag über die Organisation der Formel-1-Rennveranstaltungen, seien gekündigt worden.

Der Nürburgring-Kauf samt überdimensioniertem Freizeitpark waren einst ein Prestigeprojekt vom damaligen MP Kurt Beck: Mit Millioneninvestitionen wollte der Ministerpräsident die Rennstrecke wieder auf Kurs bringen. Doch die Rechnung ging nicht auf: Die erhoffte Geldquelle wurde zum Millionengrab für das ohnehin hochverschuldete Rheinland-Pfalz und verschlingt noch immer Abermillionen.

Neben den Pachtzahlungen war seit einiger Zeit auch der Betrieb des Freizeitparks an der Rennstrecke ein Streitthema. Seit einigen Wochen war der Freizeitpark wegen zu geringer Besucherzahlen weitgehend geschlossen - ein weiterer Hinweis auf die Hybris, die zu diesem Mammutprojekt führte. Nun reibt sich die Landes-CDU die Hände und der gekündigte Pächter NAG kündigt juristische Schritte an.

Das Kapitel "Fehlinvestition Nürburgring" ist per Kündigung nicht so einfach aus der Welt zu schaffen ...

17.10.2017 - 22:17

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