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Peter Altmaier und die Merkelmania beim Neujahrsempfang der CDU Neuwied

Konrad Adenauer soll mit einem Wortschatz von 800 Wörtern ausgekommen sein. Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion Peter Altmaier brauchte am Freitagabend (zumindest gefühlt) noch weniger: Der Name "Merkel" fiel in jedem 2. Satz und am Ende setzte sich bei den Anwesenden der Eindruck fest, dass die Bundeskanzlerin Deutschland bisher gerettet hat, gerade dabei ist, unser Land wieder zu retten und es auch in Zukunft retten wird. Merkelmania in Reinkultur!
Ansonsten hatte Altmaiers Rede zwar durchaus Unterhaltungswert, aber politisch wenig Substanz: Die deutsche Wirtschaft boomt (kein Wort davon, dass Groß- Auto- und Rüstungsindustrie daran den größten Anteil haben, keineswegs aber der Mittelstand); die Arbeitslosigkeit ist so gering wie seit ewigen Zeiten nicht mehr (Hauptsache Arbeit - ob diese für den Lebensunterhalt ausreicht, wurde nicht thematisiert).
 
Überhaupt glichen Altmaiers Ausführungen eher einer Wahlkampfrede, allerdings sehr personenfixiert auf die Retterin des Abendlandes, Angela Merkel. Tatsächlich sei sie diejenige, die Europa zusammenhält, auch wenn sie beim nächsten EU-Gipfel wieder "zwanzig mal Nein sagen" müsse. Altmaier ist kein Dummkopf. Es ist schwer vorstellbar, dass er selbst alles glaubte, was er von sich gab. Aber er ist ein treuer Parteisoldat.
 
Einmal wurde es allerdings doch etwas peinlich: Nicht als er den jungen SPD-Mann Michael Mang irrtümlich zur CDU verbuchte (ein kleiner Lapsus, der für viel Heiterkeit sorgte), sondern als Altmaier ausführte wie verantwortlich die Regierung Merkel mit dem Geld des Steuerzahlers umgehe. Zwanzig Milliarden für die Sanierung von Bundesstraßen und eine Milliarde für die Pflege und Betreuung Demenzkranker! Dem Applaus nach zu urteilen hatte scheinbar niemand richtig zugehört: Diese in einem Satz genannten Zahlen verdeutlichen, wie die Regierung, pardon, Merkel Prioritäten setzt!
17.12.2017 - 09:03

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